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Sound an|
17.11.2006 Lesen verändert
Erstschnee
Heute morgen
Ne, alles nicht unbedingt eine Meldung wert,
17.10.2006 Tiefe in Hinterlochen
Foto: photocase.de Schmetterlingkostet das Salz Frosch Gedanken fluten Rücken schmerzen Begegnung ohne Worte
6.10.2006 Erinnerungen
Tag der Deutschen Einheit 2006 Die Froschprinzessin
Der Pfeil des ältesten Sohnes fiel auf einen Bojarenhof und die Tochter des
Bojaren hob ihn auf. Der Pfeil des zweiten Sohnes fiel auf den
weitläufigen Hof eines reichen Kaufherrn und seine Tochter hob ihn auf. Der Pfeil des
jüngsten Sohnes, des Iwan Zarewitsch, schnellte in die Luft, der Sonne
entgegen und flog
weit davon, niemand sah ihn herunterkommen.
Der Zar nahm bereits die Gaben der beiden älteren Söhne entgegen. Der älteste Sohn breitete das mitgebrachte Hemd aus, der Zar sah es an und sagte: "Dieses Hemd werde ich im Stall tragen." Der zweite Sohn breitete sein Hemd aus, und der Zar sagte: "Das ist für die Badestube." Nun breitete Zarewitsch Iwan das Hemd aus. Es war kunstvoll mit Gold und Silber geschmückt und zart wie Seide. Der Zar warf nur einen Blick darauf und rief: "Wahrlich ein Hemd, das man an Festtagen tragen kann."
Nun gebot der Zar seinen drei Söhnen, am nächsten Tag mit ihren Frauen zu
einem Festmahl bei ihm zu erscheinen. Wiederum kam Iwan
niedergeschlagen nach Hause, der Kopf hing ihm tief auf die Brust herab.
Das Fröschlein hüpfte auf dem Boden. "Quak-quak, warum so betrübt,
Iwan, oder hat dir Väterchen Zar unfreundliche Worte gegeben?
"Ach, Fröschlein, Fröschlein, wie sollte ich mich nicht grämen! Väterchen
befiehlt uns beide morgen zum Festmahl, nur - wie soll ich mich mit dir
den Leuten zeigen?" Das Fröschlein erwiderte: "Gräme dich nicht,
Iwan Zarewitsch, geh du allein zum Mahl, ich komme nach. Und wenn du es
poltern und donnern hörst, so erschrick nicht. Und sollte man dich fragen,
so antworte: 'Da kommt mein Fröschlein in einem Kästchen gefahren!' So
ging Zarewitsch Iwan allein zum Festmahl. Die älteren Brüder fanden sich
mit ihren Frauen ein, die waren geschmückt, geschminkt und
gepudert. Alle fragten Iwan Zarewitsch: "Warum
bist du denn ohne Frau gekommen? Hättest sie doch leicht in einem
Schnupftuch mitbringen können. Wo hast du bloß so was Schönes
aufgetrieben? Hast bestimmt alle Sümpfe danach abgesucht?" Der Zar setzte
sich mit seinen Söhnen, Schwiegertöchtern und Gästen an die eichenen
Tafeln, an die linnenen Tücher, die reich gedeckten, um zu schmausen.
Plötzlich erhob sich ein Poltern und Donnern, dass das Schloss in seinen
Grundfesten wankte. Die Gäste erschraken, sprangen von ihren Sitzen auf,
Zarewitsch Iwan vergoss bittere Tränen, weinte drei Jahre und drei Tage, vielleicht auch viele Jahre länger, im Märchen ist es schnell erzählt. Dann verneigte er sich nach allen vier Himmelsrichtungen und zog in die weite Welt, sein Weib, Wassilissa die Allweise, zu suchen. Er wanderte in die Kreuz und Quere, so manchen Tag, vertrat die Stiefel, zerschliss den Kaftan, der Regen verdarb ihm die Mütze. Einmal traf er einen alten Mann. "Grüße Dich, wackerer Gesell! Wohin des Wegs?" Zarewitsch Iwan erzählte ihm von all seiner Not. Der alte Mann antwortete: "Ach, Zarewitsch Iwan, warum hast du die Froschhaut verbrannt? Nicht du hast sie ihr gegeben, nicht du hattest sie ihr nehmen sollen. Wassilissa die Allweise war klüger und gewitzter als ihr Vater Kostschej, und aus Zorn darüber verwandelte er sie für drei Jahre in einen Frosch. Nun, nichts zu machen. Hier, nimm dieses Garnknäuel, wohin es rollt, dorthin folge ihm getrost."
Zarewitsch Iwan bedankte sich bei dem alten Mann und folgte dem
Knäuel. Das rollte voran, er ging hinterdrein.
Fotos: photocase.de & sxc.hu self-fulfilling prophecy?
28.9.2006 CavemanFoto: photocase.de Stadt zerreißt Herzen
20.9.2006 Wohnungssuche in Freiburg und Regio"Suche eine 3-Zimmer-Wohnung...". So oder so ähnlich fangen dieser Tage meine inserierten Sätze an, gerne mit Aussicht auf Panorama und Erfolg.
Vermutlich werden sich potentielle VermieterInnen kaum hierher verirren, falls aber dieser Quantensprung eintritt, bin ich offen für seriöse und vor allem für faire Angebote. Bisher haben alle meine VermieterInnen immer das große Los mit mir gezogen: stubenrein, zahlungskräftig und Hausatmosphäre verbessernd, um nur die groben Basics zu nennen. Umgekehrt.... naja, ich wünsche allen bisherigen Vermietern trotz allem alles Gute, ganz ehrlich! Sie haben sicher ihr Bestes gegeben. So lasse ich mich gerne wieder überraschen und kann nur zu einem Klick auf "Ich hätte da eine tolle Wohnung" ermutigen.
24.8.2006 neulich in BayernMann kann sagen was man will, aber Bayern ist einfach vielseitig. Neben dem Altbekannten
begegnet einem auch noch Älteres, was man eigentlich eher in Rom (oder für wahre Kenner in Trier) vermuten würde.
Aber dass in Bayern Aliens gezüchtet werden, und man sich wie in der uncovered Version von Matrix vorkommt, war mir total neu.
Zugegeben, diese Alien-Eier fühlen sich sogar an wie recycelte Kondome,
echt!
Nein, ich habe den Pfeil da nicht
hingemalt, ich war nur Gast in Bayern! 29.7.2006 Sommer in Freiburg
Wenn der Bauer
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| Heinz Strunk |
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| Matthias Praxenthaler | |
| Michel Birbæk | |
| Paul Auster | |
| Philippe Djian | |
| Robert McLiam Wilson | |
| Selim Özdogan | |
| Tom Liehr | |
| Tommy Jaud | |
Prädikat: lesenwert!
23.3.2006
"Captain?" "Was ist los?" "Mächtiger Eisberg voraus, Captain!" "Na
und...?" "Sie müssen jetzt ganz..., ganz tapfer sein, Captain!" "Was?"
"Der Eisberg ist mit unserem Kühlschrank
kollidiert?" "Waren Sie zu lange auf dem Holodeck?" "Nein Captain, da ist
wirklich ein Eisberg in unseren Kühlschrank gerast!" "Das ist doch nichts
besonders, eher Dauerzustand." "Ja schon Captain, aber der Eisberg ist
irgendwie ..... äh ...Captain,...... er lebt!" "Er lebt???!" "Ja, Captain,
er ist beim Aufprall mit der Lauchstange, dem Zitronengras und dem
Knoblauch fusioniert." "Ja und?" "Äh......,naja,.... wir haben bei unsere
Expedition in die Tiefen der Kühleinheit neue Lebensformen gefunden."
"Aha. ........ Kam irgendjemand zu Schaden." "Der Joghurt quängelt, dass es
ihm langsam zu warm wird!" "Dann drehen wir halt die Temperatur noch
tiefer." "Ist schon am Tiefstand." Und jetzt?" "Wir müssen da rein,
Captain!" "Ach Du grandiose Scheisse!!!" "Ja Captain!" "Haben wir noch
genügend Sauerstoffgeräte und ist das Dehydratationsaggregat
einsatzbereit?" "Ja, Captain!" "Ok, dann los, ... also: ACHTUNG!
ACHTUNG! ALLES WAS IM KÜHLSCHRANK NOCH ODER WIEDER SELBSTSTÄNDIG LAUFEN
KANN, BITTE HIER UND JETZT AUSSTEIGEN!" "Äh Captain?" "Was ist denn jetzt
schon wieder?" "Das ist der Ofen." Äh... ne, natürlich, ist klar. Und der
Kühlschrank?" "Da, Captain." "Ok............., ALSO HABEN MICH HIER ALLE
VERSTANDEN? ABMARSCH!!! ...... neeee....booooh..., was stinkt hier denn so?"
"Das ist der Duft der Evolution, Captain." "Na gut, ... dann wollen wir da
jetzt mal rein!" "Captain?" "Ja?" "Äh,.....muss ich mit?" "Feigling!"
Randnotiz: Ja, ich habe dieser Tage meinen Kühlschrank enteist. Und ich finde, ich war sehr, sehr tapfer.
3.3.2006
Nein, ich heirate nicht und stehe auch nicht in froher Erwartung auf Nachwuchs ;-)

15.1.2006
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... und Schlitten sind wir auch gefahren ;-)
10.1.2006
Wenn Mann an einem Ort dumm rumsteht und nicht so wirklich weiß, was der andere Mann im Blaumann da an dem eigenen Automobil macht, dann nennt man das TÜV. Und wir, also meine Limousine und ich, haben den Test bestanden (!). Gut, es gab auch zwei kleinere Klassenbucheinträge wegen dumm rumstehen, ....... äh ne ........., wegen Gummiverschleißerscheinungsansätzen an Gummiumsicherheitsmantelungsmanscheten an den hinteren Dasweißichnunwirklichnichtmehrteil und die mittelkonsolig manuell bedienbare Einhandbremse scheint auch erwähnenswert, aber das Klassenziel habe ich trotzdem erreicht. Und das war nicht immer so. 1986 zum Beispiel im Heisenberg-Gymnasium, als.... ne, das wäre jetzt zu weit, ok.
Also, SUPER Team, die Jungs vom TÜV, auch wenn meine Frage :"äh, ist das Klopfen hier am Motor nicht ein klitzekleines bisschen lauter als gewöhnlich?" mit einem mir vielleicht zu sorglosen "... das ist normal!" beantwortet wurde.
Ich will da jetzt echt nicht meckern, aber ich glaube, da gehen ich doch noch mal zu der Werkstatt meines Vertrauens und lass da mal reinschauen (ok, ... meiner Werkstatt vertrauen? also kennt jetzt vielleicht irgendeine Leserin eine Freiburger Werkstatt ....)
Ist aber trotzdem immer wieder ein Supergefühl, Klassenziel erreicht. Wow, Hallejula.
7.1.2006
Zu Fuß zur Post bin ich an meinem aktuellen Wohnsitz noch nie gelaufen, heute war also Premiere. Es kam ein Gefühl auf wie "damals, als es noch keine Autos gab". Da tuckerte auch schon ein Bauer mit seinem Traktor an mir vorbei, inklusive Anhänger, aber glücklicherweise ohne die landlufttränkende Spezialladung. Der bäuerliche Leistungssport 'Güllen' würde heute auch nicht gehen, ... zum Glück, denn die "biologische Düngung" gefröre bereits in der Luft zu Güllebriketts und anstelle eines PLATSCH, würde nur ein KLACK über den Acker schallen. Ja, es ist deutlich unter Null Grad und so kann ich die wunderbar klare Luft weiterhin genießen. Doch da sehe ich in 200 m Entfernung auf der Bahnstrecke Freiburg - Offenburg einen Zug kommen und denke mir, ... wow, der wirbelt aber viel Staub auf.
War aber kein Staub, sondern Rauch und war auch keine e-Lok, sondern eine Dampflok. Da musste ich schon zweimal hinschauen ob ich mich da auch nicht täusche. Doch, die fahrbare Verneblungsanlage war eindeutig eine Dampflokomotive. WOW!
Ich kam mir vor wie in meiner Kindheit, da gab es ab und zu auch noch mal eine Dampflok, aber heutzutage dann doch eher nicht. - Museumsfahrt? Oder haben die topmodernen e-Loks der DB-AG bei dieser Kälte mal wieder gestreikt? - Jedenfalls ein schöner Anblick, wenn auch nur für wenige Sekunden. Ich wollte dann auch sicher gehen, ob ich nicht träumte und lief über die Brücke, unter der das antike Stück Industriegeschichte durchgerauscht ist. Ja, das riecht eindeutig nach Dampfmaschine, Watson!
Online fand ich jetzt nix, ob da irgendwie eine Museumsfahrt ansteht, aber vielleicht ist die regionale Presse einfach ein Tacken zu langsam für so eine Dampflokomotive.
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