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25.12.2007 Türkische Weihnachtskekse
lecker??? Ne, einfach unbeschreiblich gut! Und da die Weihnachtsbäckerin (die mir diese Prachtdinger höchstpersönlich vorbei brachte) einen Kekswurf weit weg wohnt, könnte ich Gefahr laufen, süchtig zu werden. Aber Weihnachten ist ja bald vorbei, .....puuuh, Glück gehabt ;-9
14.12.2007 wenn Emmendinger Waldarbeiter rumkaspern......dann betreiben sie viel Aufwand, um Waldwege umständlicher passierbar zu machen. So sind zur Zeit Holzfäller im Gestrüpp unterwegs und haben dabei in einen sehr dicken, morschen Baum, der über einen schmalen Weg fiel, eine sehr große Treppenstufe reingesägt. Jetzt kommt man, wenn man eine große Stufe passieren kann, zwar ohne Klettern drüber, aber einfach zwei Holzschnitte und komplett den Durchgang freimachen, das wäre .....ja zu einfach. Somit eine Warnung an alle Downhill stürzenden Biker sowie an alle aufwärts keuchenden Renter: der Emmendinger Wald ist über den Rotkäppchenweg (warum der so heisst, ist wieder eine andere Geschichte;-) für diese Freizeitgruppen aktuell nur mit Hindernis durchquerbar. Mal sehen, wie lange dieser Waldarbeiter-Scherz Bestand hat.
10.12.2007 WunscherfüllungenIn letzter Zeit gehen immer häufiger meine Wünsche in Erfüllung, teilweise leise und heimlich, teilweise mit großartiger Einladung. So wurde ich wie gewünscht gestern für Sommer 2008 nach Hamburg zur Hochzeit des Jahres eingeladen. Ich reise gerne an....
An dieser Stelle schon mal an alle LangzeitzusammenrumlümmlerInnen: fangt doch jetzt schon mal an, euch ernsthafte Gedanken zu machen, wer von euch dann dran ist, mich im Jahr 2009 hochzeitlich einzuladen. Wir werden viel Spass haben :-)
BerlinDie Berliner Luft als solche wird auch in der Höhe nicht wirklich besser, aber nach meiner Ankunft musste ein Frühstück im Kreisverkehr einfach sein (sind übrigens ziemlich geile Sessel in diesem Cafe dort oben). Blöd nur, dass der Berliner sich die besten Sichten mit Hochhäusern verbauen lässt, ansonsten hätte man einen ungetrübte Blick aufs Brandenburger Tor und andere Klassiker in dieser Ecke der ehemaligen Grenzregion. Und da ist viel: Brandenburger Tor, Reichstag, Berliner Dom, Tiergarten, Alexanderplatz, .... ja, die Stadt ist groß, an manchen Stellen aber wirklich auch nur eine Ansammlung von Dörfer (muss mal gesagt werden!) Und wenn wir dann schon mal am Alex stehen (es ist ein Gerücht, dass
alle diesen Platz so abkürzen, aber diese Stadt lebt von Mythen und
Geschichten), also da muss ich doch mal was loswerden: der Berliner an
sich hat gar nicht so eine Schnauze, wie es ihm immer unterstellt wird. Eigentlich wollte ich hier ja nur Fotos von
Und ich muss auch gestehen, ich bin erneut U-Bahn-Junkie geworden, das ist einfach eine Welt, in die ich gerne abtauche, mich treiben lasse und selbst am Kottbusser Tor mit leicht erhöhtem Adenalinspiegel ist es einfach ein Erlebnis (dieser Ort scheint die offizielle Hardcore-Station in Kreuzberg zu sein). Ok, ich muss mit der BVG noch etwas klären, aber wenn sie nur halb so freundlich wie alle anderen, mit mir palavernden Berlinern ist, dann wird ein: "ne, ist klar, das lief reichlich ungeschickt, tut ma leid, wa!" aus der Hauptstadt kommen. Diese baufällige Kirche ist nicht nur optisch baufällig, sie ist es
wirkich, also will sagen: aus gut informierten Kreisen hörte ich, dass
da kein Geld ist, und wenn das so weitergeht, sie bald wirklich komplett
zerbröseln wird. Berlin ist nicht nur pleite, sondern megaverschuldet. Es
würde mich nicht wundern, wenn man demnächst auch in der U-Bahnen Politiker
trifft, die mitleidig anklagend für An einigen U-Bahnstationen sprach eine mit Edding auf Türen geschmierte Botschaft mir aus dem Herzen: "Warum muss der Sohn betteln?" Es ist erschreckend, wie Kleinstkinder als Bettelutensilien verwendet werden, was, zur Ehrenrettung der Berliner, jedoch mir nur in den Touristenballungszentren auffiel, wie eben an dieser Gedächniskirche. Echt übel! Weihnachtsmärkte gibt es mehr als reichlich. Jedoch die meisten sind eher Kirmes, Rummelplatz oder ähnliches. Der am Potsdamerplatz hatte sogar eine .... bitte nicht lachen, eine Skipiste, die man jedoch nur mit Gummireifen runterrodeln konnte. Naja, wenn die höchste Erhebung ca 100m Höhenunterschied ausmacht, da braucht man dann nicht viel für einen künstlichen Berg ;-) Vor dem Bundestag bzw. Reichstag ist tagsüber eine ziemliche
Schlange. Und es lohnt sich! Ok, ich durfte dieses Raumschiff dann nicht selbst steuern: "Captain Münti, gehen sie schonmal von Board ich starte gleich!" jedoch der Blick über das nächtliche Berlin ist dufte, wie altbackene Berliner sagen würden. Und hier ein Besichtigungstipp für Wintermonate: diese Glaskuppel ist offen, an sehr vielen Stellen und es es empfiehlt sich dringlichst, den Mantel und ähnliches nicht auszuziehen,.... ok, war auch eine neue Erfahrung für mich ;-) Politiker habe ich dann nicht gesehen, aber die machen ja auch keine Überstunden. Dafür viel Security, in allen Ausführungen und nicht nur an politischen Schauplätzen, sondern auch in und vor den Konsumtempeln. Aber mit dieser Rasse konnte ich ja schon immer, die wollen nämlich nur spielen, sind also harmlos.
... wenn man dran glaubt ;-) Überraschend ist es aber schon, wie schnell leere Plätze in Berlin zugebaut werden. Da will der eine den anderen übertrumpfen und klatscht noch mehr Glas an die Fassade oder baut den schnellsten Lift ein. Aber zum Glück muss man ja nicht alles schön finden. In den Kiezen (.... heißt das so, Mehrzahl von Kiez?) ist das nicht ganz so, aber auf eine andere Art doch ähnlich. Da gibt es kaum ein Eckchen, in das nicht noch ein Kiosk gebaut werden könnte, Ästhetik spielt keine Rolle, ist eh ein Fremdwort. Und gleichzeitig ist Wedding oder andere Non-Touri-Stadtteile irgendwie heimeliger als die großprotzenden Glaspaläste mit Markenpräsentation. An einer Stelle revidierte ich jedoch meine Meinung über die Bauwut. Als
ich hörte, dass in der Hauptstadt Betonklötze
Zugegebenermaßen ist es "da drin" relativ voll und man kann es kaum vermeiden, fotografisch abgelichtet zu werden, aber als Tipp: wer Ruhe sucht findet in der Nähe im Brandenburger Tor einen Raum der Stille und in seiner Schlichtheit und Ruhe ist dieser Raum ... ohne Worte.
Auch ich erinnere mich, als
Schüler mal auf der Westseite gestanden und nur sprachlos nach drüben geschaut
zu haben. Und die Bilder von 1989 rund um die Mauer sind einem nicht nur
durch den Besuch von Checkpoint Charlie wieder in Erinnerung (übrigens
nicht wirklich besuchenswert, aber ok).
Was mich auch freute ist, dass dieses Wahrzeichen komplett frei von Werbebotschaften war, scheint ja nicht immer ganz selbstverständlich. Schön, es jetzt auch mal von dieser Seite gesehen zu haben :-) Woran ich mich nicht wirklich gewöhnte, war die Kälte und das
Dämmerlicht. Die russichen Winde kommen zollfrei aus Sibirien und wenn man
sich nicht wirklich schützt, pfeift es schmerzhaft um die Nase. Auch
ein Grund, weswegen ich die U-Bahn liebte ;-) Dort gibt es dann andere
Sog-Winde, die aber immer nach Großstadt riechen. Und hier fällt dann
auch nicht mehr auf, daß die Sonne nicht scheint, selbst die Tageszeit
ist nur von den Uhren, nicht von den Menschen oder dem Licht ersichtlich
(auch nachts ist hier was los, und der junge Berliner Alles in allem war es klasse, Berlin so prall erlebt zu haben (auch ein phättes Danke an die vielen Menschen, denen ich begegnet bin :-). Gleichzeitig sehnte ich mich wieder dem Licht und der Wärme entgegen, das novemberliche Einheitsgrau in berliner Strassen kann einen auch vergraulen, vermutlich ist es nicht die allerbeste Zeit, um Berlin kennenzulernen ;-) Kurzum: Berlin, Du hast mir gefallen und insbesondere die Menschen zeigten sich (wenn sie hochschauten ;-) mir von ihrer besten Seite, THANX! Warum ich in Berlin war? Das ist wieder eine gaaaaanz andere Geschichte ;-)
5.11.2007 manchmal passt es einfachWürde heute nicht schon die Sonne scheinen, dann spätestens jetzt nach meinem letzten Telefonat. Die Zeit ist reif und geradezu geschwängert von guten Ideen. Hörst Du dann noch Menschen, die ähnlich chaordisch genial rumspinnen wie Du selbst, dann scheint einfach die Sonne. ach, es macht einfach Spass, ...alles! - Wir sehen uns :-)
2.11.2007 Sojasprossen
zieht man aus Mungobohnen.
8.10.2007 HünersedelturmJetzt habe ich sie alle bestiegen. Der Hünersedelturm hat in der Sammlung der Türme einfach noch gefehlt, vielleicht weil er noch recht neu ist und ein wenig abseits liegt. Und hier die Top 12 (wertungsfrei) der regionalen Türme (ohne Kirchtürme und Hochhäuser!)
29.9.2007 Herzogenhornja, genau da habe ich mich heute ins Gipfelbuch eingetragen, ... ja der Eintrag ist wirklich echt ;-)
27.9.2007 FilmsongsDie Musik zum Film gab es diesmal nur live. Der Film ist noch Beta, soll aber im Fernsehen gezeigt werden, dann aber ohne meine stimmgewaltige Einlage ;-)
und gerade sehe ich,
UbuntuSeit einer Woche spreche ich Ubuntu. Und wie das so ist mit Fremdsprachen, am Anfang stammelt man noch ziemlich, fehlen tausende von Wörtern, aber irgendwie ist es trotzdem ziemlich spannend und aufregend in diesem neuen Land. ...ach ja, eigentlich wurde mein PC zweisprachig, aber das nur am Rande ;-)
Und warum das alles so kam,das erzähle ich
dann nächstes Mal
10.9.2007 Küchenabfackel-TutorialZuerst braucht man eine Küche, am besten frisch geputzt, dann ist die Wirkung drastischer. Nun nehme man einen Topf und köchel darin Gemüse seiner Wahl. Die feinsten Ergebnisse erzielte ich bisher mit ausgewählten Hokaikürbissen aus dem Bioladen, aber es geht auch der Spinat vom Edeka. Nach sorgfältiger Zubereitung und genauer Dosierung von Gemüse, Wasser und sonstigen Zutaten setze man sich vor den PC, wer ein Fernsehgerät sein Eigen nennt, kann alternativ auch dort die Zeit sinnvoll vertrödeln. Dann nur noch schnell hier eine Mail, dort etwas Support leisten, hier und da im Web stöbern und parallel mal eben eine Software installieren. Wer aber ganz sicher gehen will, dass seine Küche auch wirklich griechenlandmäßig abfackelt, telefoniert da und dort noch ein wenig, insbesondere Frauen als Telefonpartnerinnen sind hierfür hervorragend geeignet. Anschließend bitte in gehetztem, besser: im panischem Schritt in die Küche stürzen (weil eigentlich schon seit 20 Minuten der beißende Rauch auch durch zwei Türen hindurch nicht mehr zu verleugnen ist) und den schwarzen Kochtopf, der eher an eine offene Feuerstelle als an ein modernes Kochgerät erinnert, begutachten. Hat man diese Übung gewissenhaft durchgeführt, dann sollte man bestenfalls beim Betreten der Küche bereits an Rauchvergiftung leiden, signifikante Merkmale sind asthmaartiges Husten und das untrügliche Zeichen, wenn man da mal ganz tief hinspürt, dass die eigene Sauerstoffgrundversorgung eher gegen Null tendiert. Das Erreichen der Fenster muss schon einen Abenteuergeschmäckle haben wie bei mediterranen Brandrodungen im Hochsommer, und ohne nassen Lappen vorm Mund darf das nicht aushaltbar sein. Ja, so einfach ist das, eine Küche abzufackeln. Und nächstes Mal lernen wir wie man Töpfe wieder ordentlich sauber kriegt, damit man diese private Feuerwehrübung auch mehrmals rundherum genießen kann.
5.9.2007 Ritter im Schatten der Hochburg
20.8.2007 Joggen mit Mario A. JuniorGestern war ich mal wieder mit Mario Adorf Junior auf einer stadtbekannten Joggingstrecke im Freiburger Umland unterwegs. Da fangen dann Frauen sehr häufig an zu stieren. Man ist (in diesem Fall ich) geneigt, dem weiblichen Publikum mit der Bemerkung hinterherzukreischen, dass man selbst nicht aus Luft bestehe, auch wenn dies, wenn ich mir es jetzt so recht überlegen, in Umdrehung ein guter Spruch wäre, insbesondere bei laufschuhbereiften, nach Sauerstoff japsenden Jogging-Blondinen. So drehe ich immer Sonntags meine durchaus gemächlichen Walkingkreise in Begleitung eines italienischem Designerstücks und: lausche. Denn oft, leider nicht immer, gibt es wochenendliche Predigten, die ich einfach mag! So höre ich Don Camillo und manchmal auch M&M von Assisi, das hängt vielleicht auch davon ab, wieviel Verkehr auf dem Highwalk herrscht, denn man muss ja schon gucken, wo man hinläuft. Baywatchvorspann-ähnliche Vergnügen gibt es aber nicht. Die gemeine Joggerin ist nähmlich drahtig und fest verzurrt oder sie zwingt sich, weil für nötig befunden, unter Selbstandrohung von diesmal aber wirklich konsequenten Reiswaffelwochen, hier einige Runden zu drehen; auch kein schöner Anblick. Und Topmodelle sind bebodyguard. Meist von trophäensammlenden GTI-Fahrern flankiert scannen eben diese Zuchtbullen jeden Blick von Dir in Richtung Dame ab, inklusive der unausgesprochenen Drohung, welche zart durch die verspiegelte Sonnenbrille schimmert, bei unangemessenem Guckverhalten Dir sofort eine aufs Maul zu geben. Da macht Glotzen doch echt keinen Spass mehr. Und so kann ich dann doch wieder zuhören, wenn es in der Predigt heisst: auf Pik 8 folgt immer Herz As, wenn man ein FullHouse hat, ... naja, oder so ähnlich.
6.8.2007 HochzeitWenn man ein Fenster öffnet und dieses dann nicht von/aus der Wand herausragt, dann sind das ziemlich dicke Wände. Wenn man dann noch direkt auf den Rhein raus sowie herunterschauen kann, dann ist dass ein ziemlich edler Flecken Erde. In meinem Fall ein Schloss, in dem ich nächtigte. Ohne Butler und Kammerzofen (ok, diesmal gerade noch ;-) dafür macht der Rhein einen schönen "Knick(s)", der dem Schloss vermutlich auch den Namen gab, Schloss Beuggen. Ein Freund aus dem hohen Norden, den ich dort traf, meinte, nächstes mal mieten wir uns auch ein paar Kids, denn ohne die Grundausstattung von "satt-im-Leben-stehenden-Karrieremachern" mit Schnuller und geländegängigem Buggy ist man auf gegenwärtigen Hochzeiten eher eine marginale Randerscheinung. Nach der eigenen Vorstellung "ein Bekannter der Braut" kommt dann auch meist nur ein fades "aah" anstatt ein "duziduziduzi, duziduziduzi, bist Du aber ein süßer Fratz". Jedoch ich gestehe, ich kann darauf verzichten. Man wird Verwandtschaft dann eh nur wieder los, in dem man den nicht wehrfähigen Nachfahre ins barock geschmückte Dekolleté drückt und mit leerem Buggy weiterrollt. So hatte ich viel Zeit und nach der kirchlichen Trauung ständig frisch gefüllte Sektgläser in der Hand und was anderes zu schnell in der Krone. Aber man verweilt ja auf einem Schloss, da muss das so sein und von guter Gesellschaft (die ich genoss!) wird man eben auch bestens umsorgt. Drum gab es wirklich keine Lieferschwierigkeiten und wenn es so heiß ist, dann soll man ja viel Flüssigkeit zu sich nehmen. OK, waren jetzt nicht wirklich isotonischen Getränke, und mittäglicher Kuchen schafft hier auch keine Basis, aber das [ja, sehr lange] Warten auf den Grill hat sich mehr als gelohnt, ... Hammer, sag ich da nur! Alles in allem sind Hochzeiten doch immer wieder schön: das Dumm-Rum-Stehen, bis man mit irgendwelchen Leuten bekannt wird, das Genöhle der Kurzen während der Hochzeitspredigt, der fast schon aggressive Geruch von verschwitzten Polyesteranzügen in zu heißen Kapellen, die leidlichen Hochzeitspielchen, die einfach unausrottbar sind, das langsame Entspannen am späten Nachmittag und teilweise sogar Anzug-gegen-Freizeitkleidung-Gewechsle (ich nicht, ich hatte auch diesmal Bock auf meine Outfit!) und dann das obligatorische und immer wieder beliebte Herumgedrücke der Männer um den Standardtanz. HERRLICH! Ich hoffe, ich werde bald wieder zu einer Hochzeit eingeladen. Ich verspreche, ich bringe auch diesmal nichts Kurzes mit, was während der Trauung Radau machen könnte. Und wenn ich dann bitte nächstes Mal wieder in einem Schloss schlafen dürfte ..... es gereicht mir zum Vergnügen und zur Ehre!
31.7.2007 Dalai Lama kam nicht zum Sushi
... aber war zeitgleich in Freiburg (u.a. im Kailash Haus) und begeisterte auch eine potentielle Sushi-Gästin in der Rothaus-Arena. Tja, es war vermutlich die Location, gegen die ich einfach keine Chance hatte ;-)
17.7.2007 Indoor- & OutdoorcampingNatürlich nur, um den aktuellen Zeltzustand zu testen, baute ich mein Zelt indoor auf.
Ja, es ist wie damals, als ich mit meinem Bruder Cowboy und Indianer spielte. Ich hatte ein kleines (wobei damals war es das größte) Indianerzelt, das war einfach spitzenklasse. Wir haben dann immer.....äh....moment mal,....äh wo ist das Indianerzelt eigentlich abgeblieben....äh... etwa von Mutti weggeworfen!!! AAAAHHH SCHOCK!....im Müll, ... mein Indianerzelt????? Wo sind die Rescuetropfen??? Naja, Loslassen gilt es wohl auch hier zu Üben (auch wenn es bei Indianerzelten echt total schwer fällt, ey!) und so checkte ich fachmännisch alle doppelt geschweißten Nähte auf, ... Schönheit. Heringe habe ich ja auch nicht in den Parkett gerammt, wie sollte ich da die Wassersäule messen? Außerdem stellte ich fest, dass 24 h lüften der Zeltharmonie durchaus zuträglich war. Dann, in der freien Natur (der größte Luxus war ein Toi Toi Dixi Klo) galt es den Härtetest zu bestehen.
Insbesondere Nacktschnecken haben eine neue Disziplin entdeckt "Zwischen den Zeltwänden hochschleimen", und wenn man morgens, kein Witz, in die outzelt gestellten Sandalen steigt und auf einer Schleimspur inklusive Erzeugerin fast ausrutscht, IST DAS NICHT wiTZIG! Insgesamt waren das Zelt und ich aber echt mutig und haben es drei Tage in der schwäbischen Pampa ausgehalten. Ja, ich weiß, ich bin ein Held!
11.7.2007 ... und von Champagner kriege ich Ausschlag!gestern gesehen, heute schon empfohlen: "...das ist ja ein Schock für den Normalkonsumenten!"
9.7.2007 Axel Schulz wird Landwirtnaja, so eine Schlagzeile wäre dann doch übertrieben, aber ich neige dazu, bei Früchten die inliegenden Kerne und Samen in meinem Blumenkasten zu versenken. Teils, weil ich zu faul bin, diese zum Mülleimer zu tragen, teils, weil ich sehr neugierig bin, wie das in echt aussieht, was ich da esse.
Das hier ist eine Kürbisblüte, die heute aufging, traumhaft schön, fotografisch nur in bescheidenem Maße einfangbar. Dahinter sieht man viel Grünzeug, auch unter dem botanischen Fachbegriff [-Gestrüpp-] erfasst. In Bolivien nennt man es Quinoa und eigentlich wollte ich mit ein paar Körnern nur die Spatzen (leben bei mir in Untermiete neben Balkonia) füttern, aber die haben die Andenkörner total verschmäht und so rangt hier ein südamerikanisches Kornfeld auf meinem Balkon. Dem heimischen und benachbarten Basilikum scheint es nicht zu gefallen und er macht auch schon einen ganz blassen Eindruck. Naja, an der globalen Freundschaftsbotanik muss wohl noch ein bisschen gearbeitet werden, bis floraübergreifend ein tolerantes Miteinander in den regionalen Blumenkasten Gang und Gebe ist. Aber es gibt Hoffnung, denn ich arbeite daran ;-)
19.6.2007 Wenn Käfer beatlen
machen sie es den Spatzen nach, Aber dafür sind solche Nächte ja auch wie geschaffen ;-)
la luna y la venus
wenn Vögel Schiss haben, dann machen sie sich ins Gefieder..., um nicht zu sagen in die fehlende Hose und somit auf's schulz'sche Parkett. Zum zweiten mal, seitdem ich in ein klitzekleines bisschen weiter weg von der Breisgaumetropole wohne, hat sich ein Vogel in meine Wohnung verirrt. Heute sehr raffiniert, oben durch den Schlitz eines gekippten Fensters ins Arbeitszimmer und genial hinter Fax und Anrufbeantworterregal versteckt. Ornithologisch betrachtet handelte es sich vermutlich um einen Jungvogel vom Format einer Amsel, Gefieder aber eher Star oder eben jungvogelig grau emailliert. Nachdem ich die offiziellen Lieblingskörner aller Vogel ihm näher bringen wollte, das Fenster schwarz abhängte und die Balkontür aufmachte (Lichtleitsysteme funktionieren bei Insekten und Vögeln, ansonsten kann man den Sabber von der Scheibe kratzen), blieb er dennoch bewegungslos sitzen. Auch das ziehen am Stromkabel (er saß auf einer Mehrfachsteckdose und wurde so mitbewegt) beeindruckte ihn zumindest äußerlich nicht. Als meine Hand dann doch 20 cm weit entfernt war, flog er hektisch hoch und durch die Tür hinaus. Puuuh, da haben wir aber beide Schwein gehabt. Mit einem Unterschied, ich habe nicht vor Aufregung in die Hose gemacht. Aber mit dem guten "Mach mit..." Klopapier war dann alles wieder erledigt.
8.6.2007 WärmeleitpasteWer schon einmal tief in den Eingeweiden Wärmeleitpaste aufgetragen hat,
Lüfter und ähnliches einbauen musste, und anschließend den James Bond Film ähnlichen Warnton einer softwaregesteuerten Überwachungseinheit hörte,
der weiß anschließend d-e-f-i-n-i-t-i-v, wo die Grenzen des eigenen Nervenkostüms liegen.
Nach meiner zwangsläufig darauf folgenden Entlassung aus dem ZPE kann ich nun aber auch wieder ganze Sätze sprechen auch ohne technische Geräte mutwillig zerschlagen zu müssen ;-)
frühstückbar
Foto: photocase.de
24.5.2007 WaldgnomeIch weiß, wo die wohnen!
22.5.2007 eingelegt in asiatischem ChiliölDie geneigte Leserin wird hier ein neues Rezept erwarten, doch so ist es diesmal nicht. Was da scharf eingelegt wurde, war ..... ich. Zumindest hat sich letzte Woche mein gekneteter Body nach dem Besuch einer Thai-Massage genau so angefühlt. Endlich kam ich mal dazu, einen fast eineinhalb Jahre rumliegenden Gutschein für eine Thai-Massage einzulösen. "Haben Sie eine Boxershorts an?" "ääääh, reicht auch die normale Underwear von H&M ?" Ich wurde zusätzlich mit einer asiatischen Bermudashorts ausgestattet. Fein, dachte ich mir, da kann es schon nicht zu missverständlichen Situationen kommen. Und dann knotete sich auch schon eine sehr bewegliche Asiatin um meine Beine, ..... also das kannte ich so noch nicht. Gleichzeitig wurde ich eingeölt, und dieses Öl neigte dazu an empfindlichen Körperstellen (ich habe mich kurz zuvor rasiert und da auch das Gesicht Teil des Programm war....uuaaah) .... naja, sagen wir es förderte die Durchblutung. Ich weiß nicht wieviel Hektoliter Öl verbraucht wurde, ich kann auch die asiatischen Witze nicht wiedergeben (zumindest wurde vorhangübergreifend viel gelacht) und auf die ab und zu eingestreute Frage in nur leicht gebrochenem Deutsch: "Fühlen Sie sich gut?" konnte ich nur sagen: "mmmmhhhmmm!" Als kein Muskel mehr auf dem anderen saß, war nach ca. einer Stunde die Massage beendet und ich Matsch. Und es ist ganz komisch, ich kann bis heute (als Liebhaber von wirklich guten Massagen) nicht wirklich sagen, wie ich es fand. Aber scharf war es, dass steht außer Frage!
10.5.2007
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